Oh, sie ist mal wieder sentimental.
Lief da etwa ein Rosamunde Pilcher im Fernsehen.
Was liest sie nur wieder für ein Buch.
Wirkliche Sentimentalität hat keinen guten Ruf.
Wenn uns die Traurigkeit überkommt wissen wir
nicht mehr wo hin mit den Gefühlen.
Ich glaube je älter ich werde um so schlimmer wird
es mit der Rührseligkeit, ist das nicht peinlich?
Man ist auf einer Hochzeit und das Bild ist wirklich
schön. Dann ist plötzlich alles zum Weinen.
Ist das Kitsch oder ein echtes Gefühl?
Ist das wichtig?
Dann lese ich mal einen Henning Mankell,
vielleicht hilft es.
Ein paar Tai Chi Übungen, ich
Versuch es.
1 Kommentar:
Heute hätte mein Papi Geburtstag. Da bin ich auch ein wenig Sentimentalität. Schön, wenn es dann auch noch ein wenig - passend zur Stimmung - regnet. Ich finde sie wichtig - die Sentimentalität - wenn sie nicht zu einem großen schwarzen Loch wird, in das man sich hineinfallen lässt, ist es herrlich, seinen Gefühlen, freien Lauf zu lassen und zu wissen, dass gleich wieder alles vorbei ist und die Sonne scheint.
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